Weihnachts Gedichte - Weihnachts Verse, Weihnachts Reime
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------- Weihnachtsgedichte ------------------



Weihnachtsgedichte. Eine kleine Sammlung von Weihnachtsgedichten.


Christnacht

Heil'ge Nacht, auf Engelsschwingen,
nahst du leise dich der Welt.
Und die Glocken hör' ich klingen,
und die Fenster sind erhellt.
Selbst die Hütte trieft von Segen,
und der Kindlein froher Dank
jauchzt dem Himmelskind entgegen,
und ihr Stammeln wird Gesang.

Mit der Fülle süßer Lieder,
mit dem Glanz um Tal und Höh'n,
heil'ge Nacht, so kehrst du wieder,
wie die Welt dich einst gesehn,
da die Palmen lauter rauschten
und, versenkt in Dämmerung,
Erd' und Himmel Worte tauschten,
Worte der Verkündigung;

da, mit Purpur übergossen,
aufgetan von Gottes Hand,
alle Himmel sich erschlossen,
glänzend über Meer und Land;
da, den Frieden zu verkünden,
sich der Engel niederschwang,
auf den Höhen, in den Gründen,
die Verheißung widerklang;

da, der Jungfrau Sohn zu dienen,
Fürsten aus dem Morgenland
in der Hirten Kreis erschienen,
Gold und Myrrhen in der Hand;
da mit seligem Entzücken
sich die Mutter niederbog,
sinnend aus des Kindes Blicken
niegefühlte Freude sog.

Heil'ge Nacht, mit tausend Kerzen
steigst du feierlich herauf:
O, so geh in unsern Herzen,
Stern des Lebens, geh uns auf!
Schau, im Himmel und auf Erden
glänzt der Liebe Rosenschein:
Friede soll's noch einmal werden
und die Liebe König sein!

Robert Ernst Prutz 1816 - 1872



Der Weihnachtswald bei Hohenschwangau

Es war um die heilige Weihnachtszeit
und Schnee umhüllte weit und breit
Die Höhen und die Heide,
da sucht ein Mägdlein Holz im Wald.
Ach Gott, der Winter ist so kalt
im starren Kleide!

Und wie es sammelt und sich müht,
wo's eisig an den Bäumen blüht,
da rauscht's aus Bergestoren,
Geh heim, geh heim, du Mägdelein,
bist sonst verloren!

Doch ach! den Weg es nicht mehr sieht
und schnell die Nacht herniederzieht,
es zittern ihm die Glieder.
Und immer wilder tobt's daher,
es geht und geht und kann nicht mehr;
da sinkt es nieder.

Und auf den Knien blank und bleich
wohl fleht es laut zum himmelreich
und betet um Erbarmen
und ruft die lieben Engel an,
durch Tränen die schönen Augen sah'n.
Gott helf' der Armen!

Da plötzlich wie vom Mondeslicht
ein Schimmer durch das Dunkel bricht,
es schweigt das grause Tosen
und statt des Schnees ein Blumenflor
an Busch und Baum rankt sich empor
mit duft'gen Rosen.

Und lieblich grün sprosst Blatt
am Holz, das es gesammelt hat,
und dran des Eises Ringe,
sie wurden all zu blankem Gold,
ein Glanz, wie wenn die Sonne hold
sie reich umfinge.

Da rafft es die prächtigen Reiser auf
und bringt sie heim in freud'gem Lauf,
so wollte Gott es lenken. -
Und jene schön bewachs'ne Hald,
die heißt seitdem der Weihnachtswald
zum Angedenken.

Franz von Kobell 1803 - 1882



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